Online-Seminar – Wandel der Hippe-Droge Cannabis

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Foto: Henning Hraban Ramm / Pixelio

„Also früher war Cannabis doch irgendwie anders…“
Rotes Kreuz lädt Eltern zum Online-Seminar über den Wandel der Hippie-Droge ein

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Odenwaldkreis (PM). „Auch heute ist Cannabis die Droge, über die jeder Nutzer alles zu wissen glaubt“, sagt Diplom-Sozialarbeiter Horst Weigel, der im Suchtzentrum des Roten Kreuzes in Erbach für Prävention zuständig ist. Das ist häufig ein Trugschluss. „Denn Cannabis ist unberechenbarer geworden“, weiß Diplom-Psychologin Zorica Fritsch, die vor Ort bei Drogenproblemen berät. So hat sich der Wirkstoffgehalt die letzten Jahre geändert und Cannabis wird mitunter synthetisch hergestellt. Cannabidiol wiederum verwendet man häufig in der Medizin, wirkt nicht berauschend und ist auch nicht verboten.
Um zwischen Fakten und Meinungen unterscheiden zu lernen, bieten die beiden Fachkräfte am Donnerstag, dem 18. Februar, ab 19 Uhr Eltern ein Online-Seminar zu diesem Thema an. Einwählen über einen Laptop kann man sich mit der Adresse: www.drk-odenwaldkreis.de/online-suchtberatung. Dort wird man schrittweise angeleitet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beim Einwählen muss man lediglich einen Namen eintragen. Dieser kann frei bestimmt werden, somit bleibt eine erwünschte Anonymität gewahrt. Die mittlerweile bekannten Werkzeuge der Online-Kommunikation wie Kamera, Mikrofon, „Hand heben“ und „geteilte Notizen“ erlauben eine unkomplizierte Beteiligung an der Veranstaltung.
Fragen ausgesprochen persönlicher Natur sollte man am Folgetag telefonisch stellen, da das Angebot wie ein jedem zugänglicher Marktplatz funktioniert. Bei technischen Problemen wendet man sich an Tel. 06062 / 607-78, die Email janosch.mueller@drk-odenwaldkreis.de oder man klickt die Funktion „chat“ an und gibt die Frage über die Tastatur ein.
Es referieren: Diplom-Psychologin Zorica Fritsch von der Suchtberatungsstelle, Tel. 06062 / 607-72, Email zorica.fritsch@drk-odenwaldkreis.de; Diplom-Sozialarbeiter Horst Weigel von der Fachstelle für Suchtprävention, Tel. 06062 / 607-75, Email suchtvorbeugung@drk-odenwaldkreis.de und Janosch Müller, Fachbereichsleiter der Suchthilfe beim Roten Kreuz, Tel. 06062 / 607-78, Email janosch.mueller@drk-odenwaldkreis.de