Rotes Kreuz legt großen Wert auf eine akribische Vorbereitung

28
Apotheker Volker Oesterling weist die ersten medizinischen Fachkräfte in die notwendigen Programme ein. (Foto: Michel Lang / DRK Odenwaldkreis)

Künftige Mitarbeitende im lokalen Impfzentrum geschult

-Anzeigen-

Odenwaldkreis. „Auf Anforderungen, die wir bisher noch nie in dieser Form hatten, müssen wir besonders gut vorbereitet sein“, sagt Oliver Keil, stellvertretender Projektleiter des Roten Kreuzes beim lokalen Impfzentrum in Erbach. Abhängig von lieferbarem Impfstoff und dem Einsatzbefehl des Landes Hessen, wird dieses wahrscheinlich in der ersten Februarhälfte seine Pforten für impfwillige Einwohner des Odenwaldkreises öffnen. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. So herrschte kürzlich emsiges Treiben in der großen Zelthalle auf dem Gelände des Wiesenmarktes, denn erste Mitarbeitende des medizinischen und des verwaltungstechnischen Personals wurden in ihre künftigen Aufgaben eingewiesen. Die Schulungen organisierte Einrichtungsleiter Ralf Korb vom Roten Kreuz, der den Betrieb des Impfzentrums von Seiten des DRK verantwortet. Nach einem orientierenden Rundgang zum Kennenlernen des Areals hatte er die Verwaltungsleute im Anschluss mit den Abläufen des bald anstehenden Tagesgeschäftes vertraut gemacht. Die Einweisung der medizinischen Helferinnen und Helfer in die notwendigen Dokumentationen und die vorhandene Software wurde von Apotheker Volker Oesterling übernommen, der dafür auf fachliche Videos und fundierte Sachinformationen zugreifen konnte. „Der von Biontech / Pfizer entwickelte Impfstoff begeistert mich, ich halte ihn für einen großen Fortschritt in der Pharmazie“, bekannte Oesterling im Gespräch. Bewusst hatte Einrichtungsleiter Korb nur zwei Gruppen zu zehn Leuten eingeladen. So konnten diese vom entspannten Lernklima profitieren und das Einhalten der Corona-Abstände war ebenfalls kein Problem. „Ich freue mich, dass die Vorbereitungen im Impfzentrum zügig vorangehen und unser Personal mit ganzem Einsatz die gute Sache unterstützt“, beurteilte Georg Kaciala, Präsident des Roten Kreuzes im Odenwaldkreis, im Nachgang den ersten Schulungstag.

(DRK Odenwaldkreis)